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Aktualisiert: vor 5 Stunden

The Story behind the Sound of waveBEACH · EPISODE 2 / 5
Eine Freundschaft. Eine gemeinsame Vision. Die Idee eines eigenen Sounds.
Zur Erinnerung… Manchmal beginnt eine Geschichte an einem Ort, an dem man sie niemals erwartet hätte. Unsere begann am 19. Juli 2023 in Barcelona – bei einem Konzert von Melody Gardot. Hier im Jardins del Palau de Pedralbes begegneten wir uns zum ersten Mal. Was dann geschah, lässt sich schwer planen oder erklären: Wir verstanden uns auf Anhieb. Es fühlte sich erstaunlich vertraut an, als wäre da bereits etwas, das uns miteinander verband. Kono hatte Backstage-Pässe mich kurzerhand eingeladen sie zu begleiten. Gemeinsam erlebten wir dann einen Abend mit der Musik einer Künstlerin, die wir alle drei lieben. Nach dem Auftritt trafen wir Melody Gardot noch kurz Backstage. Für uns ein sehr emotionaler Moment. Einer dieser Augenblicke, in denen man Gänsehaut bekommt und am liebsten die Zeit anhalten würde.
Eine Verbindung, die Entfernung überwindet
Aus dieser Begegnung wurde mit der Zeit eine Freundschaft, die heute einen festen Platz in unserem Leben hat. Wir teilen vieles: unsere Sicht auf das Leben, unsere Gedanken über Liebe und die Welt, unseren Humor und unseren Geschmack. Natürlich leben wir nicht am selben Ort. Zwischen Barcelona und Hawaii liegen viele Kilometer und verschiedene Zeitzonen. Aber Nähe lässt sich nicht allein in Entfernung messen.
Genauso wichtig wie das, was wir miteinander teilen, ist für uns das, was privat bleiben darf. Nicht jede Erinnerung muss erzählt und nicht jeder gemeinsame Moment veröffentlicht werden. Wir möchten kreative Ideen nach außen tragen und andere daran teilhaben lassen – ohne dabei den persönlichen Raum aufzugeben, der zu einer echten Freundschaft gehört.
Drei kreative Welten – eine gemeinsame Idee

Wir bringen unterschiedliche Fähigkeiten und Perspektiven mit. Ayani denkt in Bildern und bewegten Geschichten. Sie erschafft visuelle Welten mit Fotografie, Video und KI-gestützten kreativen Möglichkeiten. Kono denkt in Klängen, Rhythmen und Melodien. Sie ist Musikerin mit einer eigenen Handschrift. Ich komme aus der Welt der Kommunikation und der Worte. Bilder, Musik und Sprache – drei unterschiedliche Ausdrucksformen, die sich einander ergänzen.
Irgendwann, während einer unseren vielen Videocalls entstand daraus eine Idee, die mir ganz besonders am Herzen lag: Ein Marketing für waveBEACH, das nicht nur visuell und inhaltlich eine eigene Identität haben sollte, sondern auch musikalisch. Einen Sound, der die Atmosphäre dieser Strandwelt hörbar macht. Nicht einfach irgendeine Hintergrundmusik. Sondern eine eigene Klangwelt, die unterschiedliche Stimmungen zulässt und doch einen eindeutigen Charakter bewahrt.
Ein Musikstudio und der nächste Schritt – Hawaii
Irgendwann im Sommer 2025 wurde es konkret. Und trotz der Entfernung und der völlig unterschiedlichen Zeitzonen entwickelten wir gemeinsam das Konzept. Im Frühjahr 2026 waren wir uns dann einig: Der “Sound of waveBEACH” sollte im Sommer endlich auch zu hören sein.
Bei meinem Besuch auf Hawaii hatte ich die Gelegenheit, Kono in ihrem musikalischen Umfeld zu treffen und mit ihr im Musikstudio über das Projekt zu sprechen. Mich interessierte dabei nicht nur, wie Musik entsteht. Ich wollte verstehen, wie Kono Gefühle, Atmosphäre und unterschiedliche Einflüsse in Klang übersetzt – und wie daraus etwas entstehen kann, das individuell und unverwechselbar ist. Denn unser Ziel ist nicht, alles auf eine einzige Melodie oder Stimmung zu reduzieren. Das Projekt, der Sound ist als musikalisches Konzept mit verschiedenen Varianten und Stimmungen gedacht. Die einzelnen Facetten dürfen unterschiedlich sein und sollen sich doch wie Teile derselben Welt anfühlen. Genau darin liegt für mich die spannende Aufgabe: eine gemeinsame Identität zu schaffen, ohne die Vielfalt zu verlieren.

Mehr als Musik
Was mich an diesem Projekt besonders freut, ist die Verbindung zwischen dem Persönlichen und dem Kreativen. Der “Sound of the Beach” entsteht nicht losgelöst von uns. Er wächst aus einer gemeinsamen Idee, aus Vertrauen und aus der Freude daran, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen. Unsere Freundschaft ist dabei kein Konzept, das wir für ein Projekt erfunden haben. Sie war schon da, bevor wir begannen, gemeinsam über die Realisierung des Konzeptes nachzudenken. Vielleicht macht gerade das den Unterschied: Wir müssen nicht erst eine Verbindung herstellen, um kreativ zusammenzuarbeiten. Wir bringen sie bereits mit.

In der nächsten Episode werde ich sehr genau auf die Frau hinter dem Sound eingehen: auf Kono, ihre musikalischen Wurzeln, ihre Einflüsse und ihre ganz eigene Art, Klänge miteinander zu verbinden.


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