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Heute oder nie

  • Autorenbild: Ingo Popp
    Ingo Popp
  • 30. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 31. Dez. 2025

Der Jahreswechsel ist diese magische Zeit zwischen Raclette-Resten und guten Vorsätzen, die sich anfühlen wie Neujahrsraketen: kurz, laut, hell – und am 3. Januar nur noch Rauch.



Plötzlich erinnern wir uns. An alles. An das Fitnessstudio, das wir seit März “demnächst” besuchen. An das Buch, das wir seit fünf Jahren “unbedingt lesen” müssen. An die Menschen, die wir auf jeden Fall nun bald einmal “anrufen wollten”. An uns selbst. Angeblich.


Aber mal ehrlich: Brauchen wir wirklich ein Datum, um uns zu erinnern? Einen bestimmten Tag, der uns erlaubt zu sagen: jetzt aber wirklich? Der 1. Januar als persönlicher Reset-Knopf – inklusive schlechtem Gewissen im Abo.


Vielleicht ist das Ganze ein bisschen wie Montag. Klingt motiviert, liefert aber selten ab. Und während wir darauf warten, dass der perfekte Moment kommt, sitzt er irgendwo, trinkt Kaffee und lacht über uns. Was wäre, wenn wir gar keinen Termin brauchen? Keine Raketen, keine Checkliste, kein “ab morgen”. Was wäre, wenn wir einfach anfangen? Ungeplant. Unperfekt. Heute. Nicht spektakulär – aber echt.


Das Motto für das nächste Jahr klingt einfach: “Einfach mal machen.” Ohne Datum. Ohne Drama. Mit weniger Vorsätzen – dafür mit mehr Engagement, mehr Enthusiasmus und mit mehr Liebe. Und wenn es schiefgeht? Auch gut – war ja kein Jahreswechsel… ;)


In diesem Sinne: FEEL THE WAVE – auch 2026.


Happy New Year
Happy New Year

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