Backe, backe Kuchen…
- Ingo Popp

- 1. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 3. Dez. 2025
Baked-In Marketing im Familientourismus: Warum das Produkt die Botschaft ist.
In einer Welt, in der Werbebotschaften immer lauter, bunter und schneller erscheinen, wird es für Tourismusbetriebe, Freizeitanlagen, Strandbäder, Städte und Gemeinden zunehmend schwieriger, mit klassischer Werbung die Aufmerksamkeit von Familien zu gewinnen. Der Markt ist voll mit Angeboten, die sich alle gleich anhören: “Familienfreundlich”, “Abenteuer am Strand”, “Spaß für Groß und Klein”. Doch Worte allein überzeugen längst nicht mehr. Familien möchten erleben – nicht glauben.
Der amerikanische Marketingexperte Alex Bogusky bringt diese Herausforderung auf einen einfachen Nenner. Sein Credo aus dem Buch “Baked-In” lautet: “The message is not the product – but the product is the message.” Einfach übertragen: die Botschaft ist nicht das Produkt, das Angebot, die Attraktion – das Produkt selbst ist die Botschaft. Es kommt also, wie so oft im Leben, nicht darauf was man tut, sondern wie man es tut.
Marketing darf nicht neben dem Produkt stehen, sondern muss im Produkt selbst stecken. Das Produkt ist das Marketing. Kunden sollen es erleben können – direkt, authentisch und emotional. Für den Familientourismus eröffnet dieser Ansatz eine große Chance, insbesondere bei Angeboten wie Aqua Fun Parks und Beach Sport Areas. Angebote, die sich perfekt dazu eignen, Marketing bereits ins Produkt, in die Attraktion einzubacken.
Betrachten wir die Tourismusattraktion hier der Einfachheit halber mal als Produkt…
Warum klassisches Marketing heute nicht mehr reicht
Familien sind kritische Käufer. Sie vergleichen und recherchieren Bewertungen. Sie achten auf Sicherheit, Nachhaltigkeit und echten Nutzwert. Werbebotschaften allein wirken schnell wie leere Versprechen. Entscheidend ist daher oftmals die Frage: Kann das Produkt selbst seine Qualität beweisen, ohne dass ein einziges Wort gesprochen wird?

Im Familientourismus gelingt das vor allem dann, wenn ein Angebot interaktiv und einzigartig ist. Wenn es die Familie verbinded, pädagogisch wertvoll oder sinnvoll aktiv ist. Und wenn es fotogen und teilbar ist. Genau hier kommen moderne Aqua Fun Parks und Beach Sport Areas ins Spiel.
Aqua Fun Parks und Beach Sport Areas: Das perfekte “eingebackene Marketing”
Sie sind die idealen Botschafter, weil sie nicht nur Spaß versprechen, sondern Spaß erzeugen – sichtbar, messbar, fotografierbar. Hier kann ein Vater mit seinem Sohn ein Wettrennen über und durch aufblasbare Hindernisse machen, während die Mutter auf dem Einbaum balanciert, die Tochter auf Wassertrampolin hüpft. Das Produkt “spricht” selbst – durch echte Erlebnisse. Ein Produkt, das Marketing gar nicht braucht, weil es selbst das Marketing ist.
Vier Baked-In Marketingmaßnahmen für Familienziele
Erlebniszonen statt Angebote
Nicht die Nutzung eines Produktes wird beworben, sondern die Erfahrung damit. Separate Erlebnisbereiche helfen Familien, sich sicher und mit Fokus auf Gemeinsamkeit auszuprobieren: die Family Challenge, Team-Staffeln oder spielerische Eltern-Kind-Duelle.
Teilbare Momente schaffen
Wer heute Spaß hat, will ihn zeigen. Deshalb sollte ein Angebot mitgedacht für Social Media entstehen: Foto-Spots, GoPro, Drohnen-Videos etc. Das erzeugt automatisch digitale Reichweite.
Sicherheit sichtbar machen
Vertrauen verkauft. Wenn geschultes Personal klar erkennbare Sicherheitsrituale ausführt, ist das ein Marketingmoment: sichtbare Check-Ins, familien- und kindgerechte Sicherheitsbriefings
Storytelling erleben lassen
Erlebnisgeschichten statt Plakate. Jede Station erzählt eine Story. Familien lieben spielerische Herausforderungen. Erlebnisse sammeln, Momente festhalten – all das schafft Bindung und den Wunsch zur Wiederkehr.
Wenn Besucher zur Kampagne werden
Ein wesentlicher Bestandteil des Baked-In Ansatzes ist die Tatsache, dass Marketing nicht produziert wird – es entsteht. Vor allem im Familientourismus kann ein Erlebnis so gestaltet werden, dass Gäste es von selbst teilen möchten. Aqua Fun Parks und Beach Sport Areas liefern perfekte Kulissen für virales Marketing: Action, Emotionen, Teamwork und visuell starke Momente. Entscheidend ist dabei, nicht wie auf klassischen Attraktionen Geld mit Fotos zu verdienen, sondern Reichweite zu erzeugen.
Ein angebotener Foto- und Video-Service setzt daher nicht auf Verkaufsmodelle, wie bei Achterbahnen oder auf Jahrmärkten im Allgemeinen, sondern darauf die Besucher zu unterstützen, selbst Content zu teilen. Kostenlose Actionclips, personalisierte Highlight-Reels, Wasser-GoPro-Stationen oder Live-Schnappschüsse per App machen Besucher zu aktiven Botschaftern des Produkts – des Standortes. Familien posten stolz ihre gemeisterten Herausforderungen, lachen über ihr eigenes Versagen und liefern damit authentische Werbung, die glaubwürdiger ist als jede Kampagne. Die Motivation ist nicht, ein Foto zu kaufen, sondern ein Erlebnis zu zeigen. Genau dadurch entsteht virales Marketing im Sinne von Alex Bogusky.
Begeisterung wird zum Marketingmotor
Mit einem “eingebackenen” Marketingansatz wird das Erlebnis zur Botschaft und zum Werbungsträger. Je mehr Spaß, Emotionen, Sicherheit und Miteinander ein Produkt erzeugt, desto stärker wird es von Familien empfohlen – offline wie online. Das Produkt spricht. Und die Zielgruppe hört zu.
Fazit
Der Ansatz von Alex Bogusky zeigt: wer im Familientourismus Erfolg haben will, muss Marketing nicht erklären, sondern erlebbar machen. Aqua Fun Parks und Beach Sport Areas bieten hierfür ideale Voraussetzungen. Ihr Erlebniswert, ihre Sichtbarkeit und ihr Potenzial für gemeinsamen Familienspaß machen sie zu lebendigen Markenbotschaftern. Was zählt, ist nicht die Botschaft über das Produkt. Was zählt ist das Erlebnis mit dem Produkt.

Quellen
…aus dem Buch “Baked-In” von Alex Bogusky, Marketingexperte und Autor. Danke auch an unsere Agentur connect312


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